FAQ

Warum ist die Umgestaltung nötig und sinnvoll ?

Aufgrund des Alters und des baulichen Zustandes ist eine Sanierung der Innenstadt notwendig. Die Stadt Viernheim ist in der glücklichen Lage, dass sie Fördermittel durch das Programm „Aktive Kernbereiche“ erhält. Dadurch kann die Maßnahme mit einer geringen finanziellen Belastung für Viernheim umgesetzt werden.

Ziel der Planung ist es, die Attraktivität der Innenstadt von Viernheim als Einzelhandelsstandort, Kulturort und Wohnstandort zu steigern, sowie Viernheim mit seinem attraktiven Nutzungsmix, dem gleichberechtigten Nebeneinander von dörflichen und städtischen Strukturen, einer Vielzahl von öffentlichen Einrichtungen und der guten Anbindung an den ÖPNV regional zu qualifizieren. Dabei geht es vor allem um die Schaffung eines lebendigen und qualitativen Stadtraumes mit hoher Anziehungskraft und Aufenthaltsqualität für die Bürger dieser Stadt.


Beginn des Umbaus ?

Die Maßnahme wird über mehrere Jahre in Bauabschnitte unterteilt umgesetzt.
Mit dem 1. Bauabschnitt wurde im April 2013 begonnen. Die Fertigstellung erfolgte im April 2014.
Die Arbeiten für den 2. Bauabschnitt begannen im Mai 2015 und wurden im Dezember 2015 abgeschlossen.

Mit den Arbeiten für den 3. Bauabschnitt wurde im September 2016 begonnen und diese werden vorauss. im August 2017 abgeschlossen sein.


Welches Pflaster wird eingebaut ?

Die Oberfläche der neugestalteten Fußgängerzone soll sich folgendermaßen gliedern:
Auf dem Funktionsband sollen die Sitzmöbel, die Bepflanzung, die Spielgeräte, sowie die für Feste und Veranstaltungen erforderliche Infrastruktur angeordnet werden. Diese Fläche ist durchlaufend – mit Unterbrechungen an den Kreuzungsbereichen - und soll in hellem Naturstein ausgeführt.
Auf den besonderen Plätzen, dem Rathausvorplatz, dem Apostelplatz und dem Rovigoplatz, soll derselbe Naturstein verwendet werden, wie in dem Funktionsband.
Der Naturstein hat auch mit den Jahren ein hochwertiges Erscheinungsbild, ist äußerst widerstandsfähig, sehr dauerhaft und nachhaltig.
Die übrigen Flächen –der Flanierbereich- werden in hellem Pflaster aus Betonstein mit Natursteinvorsatz ausgeführt werden.
Ziel der Planung ist eine einheitliche Gestaltung und Materialwahl, die die Innenstadt Viernheim visuell zusammen fasst und einen städtischen Raum mit guter Orientierung und hoher Aufenthaltsqualität schafft
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kleiner Planausschnitt in unserer Mediathek


Wie ist die Bauweise ?

Die Bauweise ist ungebunden statt gebunden. Die vorhandene Betontragschicht wird entfernt. Vorteile der ungebundenen Bauweise sind u.a. die kostengünstige Herstellung, Entlastung der Kanalisation durch Versickerung und kostengünstige Reparaturen und Aufbrüche. 


Gibt es Vollsperrungen ?

Voraussichtlich wird die Kettelerstraße zwischen dem Eingang Fußgängerzone und der Luisenstraße für KFZ- und Radverkehr voll gesperrt. Die Erschließung dieses Bereiches wird für Fußgänger gesichert.

Der genaue Zeitraum der Sperrung wird noch bekannt gegeben.


Welchen Bereich betrifft der 3. Bauabschnitt ?

Den Apostelplatz und die Kettelerstraße zwischen Drehscheibe und Luisenstraße.


Wie ist die grundsätzliche Erreichbarkeit der Innenstadt ?

Die Erreichbarkeit ist immer gegeben, Umleitungen werden ausgeschildert und zu gegebener Zeit bekanntgegeben.

 • Erreichbarkeit von Geschäften

Ist während der gesamten Zeit der Maßnahme immer gewährleistet

• Erreichbarkeit der privaten Zu-/Einfahrten ?

Ist während der gesamten Zeit der Maßnahme bis auf wenige Tage gewährleistet. An diesen Tagen wird die Zufahrt für die Anlieger mit Kfz in die eigenen Einfahrten nicht möglich sein, währenddessen wird ein Ersatzparkplatz in der Nähe kostenfrei zur Verfügung gestellt.


Wohin wende ich mich bei Beschwerden/Anregungen/Kritik ?

Bei generellen Fragen zur Baumaßnahme an Herrn Ahrnt, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung und Umweltplanung, Tel. 06204/988-287, E-Mail: RAhrnt(at)viernheim.de 

 

Bei Fragen betr. Hausanschlüsse sind die Stadtwerke Ansprechpartner:
Tel. 06204/989-200.


Unser Maskottchen
baufortschritt